About Admin21

This author has not yet filled in any details.
So far Admin21 has created 96 blog entries.

Cannabistherapie

Cannabisblüten und Cannabisblütenextrakte in pharmazeutischer Qualität sind durch eine Einstufung in die Anlage III des Betäubungsmittelgesetzes verschreibungsfähig geworden. Ein Antrag auf eine Ausnahmeerlaubnis bei der Bundesopiumstelle für die medizinische Verwendung von Cannabisblüten und Blütenextrakten aus der Apotheke, wie dies zuvor erforderlich war, entfällt. Cannabisblüten und -extrakte können auf einem Betäubungsmittelrezept von jedem niedergelassenen Arzt für jede Indikation, bei der sich Arzt und Patient einen Behandlungserfolg versprechen, verschrieben werden.

Allerdings müssen KV-Ärzte die Frage der Kostenübernahme durch die Krankenkasse klären, um nicht später einem möglichen Regress ausgesetzt zu sein. Eine Verschreibung auf einem Privatrezept ist jederzeit möglich.

Cannabistherapie

Neuraltherapie

Bei der Neuraltherapie, benannt nach ihren Entdeckern Ferdinand und Walter Huneke, wird das örtliche Betäubungsmittel Procain zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken an bestimmte Stellen des Körpers injiziert. Ziel dieser Behandlung ist es aus naturheilkundlicher Sichtweise, mittels der Injektionen bestimmte Reflexzonen sowie gestörte Funktionen positiv zu beeinflussen. Das Anästhetikum soll helfen, das vegetative Nervensystem und das Schmerzgedächtnis zu modulieren.

Neuraltherapie

Akutaping / Kinesiotaping

Vor 40 Jahren entwickelte der japanische Arzt und Chiropraktiker Kenzo Kase das Kinesiotaping, bei dem dehnbare Bänder direkt auf der Haut angebracht werden. Diese Tapes bestehen aus Baumwolle und einer dünnen Schicht Acrylkleber und sind hautfreundlich, atmungsaktiv, hoch elastisch und in verschiedenen Farben erhältlich. Bei der Behandlung wird zunächst die Haut über den betroffenen Bereichen von Haar und Fett befreit und die Muskel- bzw. Gelenkzonen vorgedehnt.

Dann werden die ebenfalls vorgedehnten Tapes entlang der Sehnen und Muskeln angebracht. Werden die behandelten Bereiche dann bewegt, bleibt die Haut am Tape-Verband haften, wodurch es zu einer anhaltenden Reibung der Haut gegen die Unterhaut und somit zu einer Stimulierung der darunter liegenden Muskeln, Bänder oder Gelenke kommt. Die Tape-Verbände können so angelegt werden, dass sie entweder tonisierende oder detonisierende Wirkung haben. Neben diesem Einsatz zur Tonusregulierung und Schmerzlinderung können Tapes mit stützender oder massierender Funktion angewendet werden und so z. B. die Stabilität und Beweglichkeit von Gelenken verbessern oder den Abfluss der Lymphflüssigkeit anregen.

Das Akutaping ist eine Weiterentwicklung des Kinesiotapings und integriert neben den Grundlagen und Regeln der Akupunktur auch die Prinzipien der TCM und die Erkenntnisse der manuellen Medizin bzw. der Osteopathie.Eingesetzt wird Akutaping hauptsächlich zur Tonusregulierung und zur Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen. Ebenso kann es aber – wie das Kinesiotaping auch – zur Stärkung von Organen und dem Immunsystem eingesetzt werden, Schwellungen mindern, die Verdauung anregen und die Durchblutung verbessern.

Die elastischen Bänder, die für das Kinesio- und Akutaping eingesetzt werden, gibt es in mehreren Farben, wodurch die Elemente der Farbenlehre aus der Kinesiologie in die Behandlung integriert werden können. Blau, zum Beispiel, soll eine beruhigende Wirkung haben, pink soll Energien zuführen und die Durchblutung fördern; die Farbe Braun symbolisiert das Selbst und wirkt neutral.

Akutaping / Kinesiotaping

Akupunktur / Laserakupunktur

Akupunktur, die Therapie mit den Nadeln, wurde vor circa 3000 Jahren in China entwickelt. Ihre älteste schriftliche Erwähnung findet sich bereits im zweiten Jahrhundert vor Christus. In der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts verbreitete sich diese Behandlungsmethode in Europa. Heute wird sie oft ergänzend zur Schulmedizin angewandt. Es gibt mittlerweile eine Vielzahl unterschiedlicher Akupunkturtechniken.

Der Erfolg hängt vom manuellen Geschick und der Erfahrung des Anwenders ab. Es ist leider nicht egal welcher Punkt gestochen wird, so wie es oft unter Fachleuten diskutiert wird. Neben der klassischen Akupunktur mit Nadeln wird bei uns auch eine Laserakupunktur für die TRIAS-Triggerpunktakupunktur und für Patienten, die Angst vor Nadeln haben, angeboten.

Akupunktur / Laserakupunktur

Aromaöltherapie

Die Verwendung von Ätherischen Ölen in der Therapie blickt auf mehr als 5000 Jahre Geschichte zurück. Dieses Wissen geriet in Vergessenheit und wurde in den 20ger Jahren neu entdeckt. Die Aromatherapie gehört zur Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) und ist somit ein Teil der konventionellen und klassischen westlichen Medizin. Ätherische Öle können das Wachstum von Krankheitserregern hemmen. Dabei wirken sie gegen Bakterien und gegen Viren.

Das haben wissenschaftliche Studien ergeben. Ätherische Öle können nicht nur alleine eingesetzt werden, sie lassen sich auch mit einer Antibiotikatherapie kombinieren. Wendet der Patient ein systemisches Antibiotikum und ein topisch appliziertes ätherisches Öl an, klingt die Infektion meist schneller ab als bei einer monotherapeutischen Gabe des Antibiotikums. Ein Aromatogramm deckt gezielt die ätherischen Öle auf, die gegen einen isolierten Erreger wirksam sind. Methodisch ähnelt das Aromatogramm einem Antibiogramm: ein Plattendiffusionstest weist die Empfindlichkeit des isolierten Erregers gegenüber verschiedenen ätherischen Ölen nach.

Die Größe der entstandenen Hemmhöfe zeigt dabei die Wirksamkeit der einzelnen ätherischen Öle an. Sind die wirksamsten Öle ermittelt, ist eine gezielte Phyto-Aromatherapie gegen den vorliegenden Erreger möglich.

Aromaöltherapie

Phytotherapie

Unter Phytotherapie versteht man die Behandlung von Krankheiten bzw. Beschwerden mit Hilfe von pflanzlichen Wirkstoffen. Die Phytotherapie ist ÄrztInnen und TherapeutInnen vorbehalten und die Herstellung der Phytopharmaka ist im Arzneimittelgesetz geregelt. Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten Heilverfahren überhaupt. Ihre Tradition reicht zurück bis in die Steinzeit und ist im Altertum verbunden mit so berühmten Namen wie Hippokrates (5. Jh. v. Chr.), Hildegard von Bingen (1098-1179), Paracelsus (Theophrastus Bombastus von Hohenheim, 1493-1541) oder Friederich-Wilhelm Serthürner (1783-1841), dem es 1805 gelang, aus Mohn das „schlafmachende Prinzip“, später Morphin genannt, zu isolieren.

Bis heute stammen eine Vielzahl moderner Arzneien direkt oder in abgewandelter Form von Pflanzen ab, so z. B. das Gichtmittel Colchicin aus der Herbstzeitlosen (Colchicum autumnale), die Herzmittel mit Digitalisglykosiden aus den Blättern des roten und wolligen Fingerhut (Digitalis purpurea, Digitalis lanata) und das Schmerzmittel Aspirin bzw. ASS, dessen Wirkstoff Acetylsalicylsäure auf die Weidenrinde (Salicis cortex) zurückgeht. Heilpflanzen sind im besten Sinne des Wortes Naturprodukte, und so unterliegen die wirksamen Inhaltsstoffe natürlichen Schwankungen, abhängig z. B. von Standort, Lichtverhältnissen, Klima, Ernte oder Lagerung.

Die besondere Wirksamkeit natürlicher Heilpflanzen wird unter anderem darauf zurückgeführt, dass sie eine Mischung verschiedener Wirkstoffe in sich vereinen. Dazu zählen zum Beispiel: ätherische Öle, Alkaloide, Anthranoide, Bitterstoffe, Cumarine, Flavonoide, Gerbstoffe, Glykoside, Saponine und Schleimstoffe. Somit wirkt eine Pflanze als Vielstoffgemisch immer breitbandiger als ein schulmedizinisches chemisches Monopräparat. In der Pflanzenheilkunde werden ganze Pflanzen oder Pflanzenteile verwendet, einiges davon frisch, der überwiegende Teil getrocknet.

Zur Anwendung kommen sie beispielsweise als Tee, Saft oder Tinktur, zu Tabletten gepresst, als Badezusätze, in Salben oder Cremes. Über viele Pflanzen gibt es heute Studien und wissenschaftliche Nachweise. Auf der anderen Seite sind eine Menge Phytotherapeutika noch gar nicht untersucht worden, haben sich aber über Jahrhunderte in den Praxen bewährt und werden aus diesem Grund genau so angewendet.

Phytotherapie

Herzglycosid-Therapie

Strophanthin hat Einfluss auf die Regulation des Elektrolythaushaltes der Herzmuskelzelle, des Blutdruckes, der Sauerstoffausnutzung in einer Stresssituation und der Beseitigung saurer Stoffwechselprodukte. Strophanthin ist ein Antistresswirkstoff und schützt über diesen Weg das Herz und wirkt auch bei Depression und kann zur Leistungssteigerung verwendet werden. Strophanthin hat keinen Einfluss auf das Blutgerinnungssystem, ist also kein Ersatz für Blut verdünnende Medikamente.

Strophanthin in geringen Konzentrationen wirkt positiv, weil es die in jeder Zellwand vorkommenden fundamental wichtigen Natrium-Kaliumpumpen öffnet (im Gegensatz zu hohen Konzentrationen, die hemmend wirken). Ein wichtiger Punkt zur Therapie und Prophylaxe ist, dass Strophanthin dank seiner positiven Chemotropie (= Wirkung auf den Herzmuskelchemismus) die Dysmetabolie (= Entgleisung des Stoffwechsels in Richtung sauer) wieder normalisieren kann.

Das heißt, Strophanthin entsäuert den Herzmuskel. Diese Eigenschaft unterscheidet Strophanthin ganz grundsätzlich von dem verwandten Herzglykosid Digitalis.

Herzglycosid-Therapie

Schwermetallausleitung

Die Ausleiten der Schwermetalle geschieht mit Chelatbildnern. Diese werden meist als Infusionen verabreicht. Das ist die effektivste und sicherste Methode, die Metalle aus dem Körper zu entfernen.  Auch einigen Pflanzen wird auf Grund ihres Reichtums an Schwefelgruppen eine Schwermetallbindung und –ausleitung zugeschrieben: Kohl, Knoblauch, Zwiebeln, Hülsenfrüchte, Bärlauch.

Auch Chlorella-Algen können Schwermetalle binden und ausleiten. Algen binden Metalle, sowie sie mit ihnen in Kontakt kommen. Man muss daher darauf achten, dass die Algen unter reinsten Bedingungen hergestellt wurden. Schlimmstenfalls werden dem Körper duch die Einnahme von belasteten Algenpräparaten weitere Metallbelastungen zugefügt.

Schwermetallausleitung

Chelattherapie

Die Hauptwirkung der Chelat-Therapie ist die Entfernung von Metallionen, die eine Bildung von freien Radikalen katalysieren. Dadurch wird die LDL-Oxidation in der Gefäßwand verhindert. Als weitere wichtige Wirkung kann die Chelat-Therapie Calcium aus den Verkalkungen in den arteriosklerotischen Plaques herauslösen und die Elastizität der Gefäßwand wieder herstellen. Der Rückgang der Arteriosklerose kann mittels Intima Media Messung gut beurteilt werden.

Bis 1966 hatte sich in den USA die Chelat-Therapie als Standardtherapie bei Durchblutungsstörungen des Herzens durchgesetzt, dann aber durch Bypassoperationen verdrängt. Anfang der 2000er Jahre führte die amerikanische Gesundheitsbehörde NIH (National Institute of Health) eine große Studie durch ( TACT Studie ). Dabei stellte sich heraus, dass die kathetergestützte perkutane transluminale Angioplastie genauso wie die Bypass-Chirurgie außer bei akutem Herzinfarkt oder Hauptstammstenose  den Patienten im Vergleich zu leitliniengerechter medikamentöser Therapie keinen Vorteil bringen.

Chelattherapie
Go to Top